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Ein Segeltörn im Oktober

Skipper im ArbeitsdressDer späte Oktober gehört schon seit Jahren zu meiner Lieblingsjahreszeit in der Türkei - nicht mehr so voll, die in der Hochsaison leider manchmal ziemlich laut besetzten Gulets nebst ihren manchmal besonders rücksichtslosen Kaptans sind nicht mehr so sehr häufig, herrlich warmes Wasser, 24- 27 Grad....

Dazu ein sehr gut einschätzbarer, stabiler und auch nicht zu schwacher Wind aus NNW/NNE, der tagsüber mit 4-6 Bft bläst, meist abends wieder einschläft.
Nachts schläft man herrlich bei 16-20 Grad Lufttemperatur, auch ein kleiner Regenguß oder Starkwindtag hat dann seine schönen Seiten, wenn wir ihn in einem Hafen oder in einer Bucht verbringen....oft als einzige Yacht!

Wir hatten also wieder einen Traumtörn vor - mit nur 3 Personen und somit ausreichend Platz auf der Flexen Hex´n.


 
 

Oktopusse sind eine Delikatesse - ob als "Oktopussalat", oder gebraten oder gegrillt, in der Pasta-Sauce und sogar eingelegt zum mit nach Hause nehmen...

ein Unterwasserjäger im Einsatz
glasklares, herrlich warmes Wasser - die Beute wird hinterhergezogen
Oktopusalarm
ganz schön lange Beine, die Burschen...
mit beiden Händen muß man zupacken
das gibt einen "Eiweißschock"....
Das ist kein Oktopus, sondern ein Oktomonster...
wie man sich bettet, so liegt man...zum Größenvergleich des Skipper Fuß dabei!
Die Rache der Oktopusse
Hilfe - eine Invasion...

...und so sieht das Ergebnis aus ...mit Rezept! Klick HIER!

 
Flexen Hex´n in Chalki 2001
 

Chalki, die "kleine Schwester" des mittlerweile schon recht lauten, im Sommer ziemlich touristischen Symi, liegt unweit von Rhodos, und hat einen ähnlichen Charme. Es gibt nur noch wenige Häuser im italo-griechischen Stil, von einigen cleveren Ferieenwohnungsvermietern mittlerweile außen wie früher, innen nach heutigen Standards hergerichtet.
Vor allem Engländer bevölkern die Insel im Sommer, dazu im August Italiener und Franzosen, weniger Deutsche. Chalki hat jedoch keinen "Ballermann-Tourismus", sondern eher gediegene, ruhige Bade-Urlaubsgäste, und so trifft sich abends alles auf der Plaza mit den netten Tavernen und kleinen, gemütlichen Bars.

Im Sommer hat Chalki einen Schwimmsteg, der im Oktober weggeräumt wird.

Daher liegen wir hier recht "abenteuerlich" neben einem Fischer, festgemacht an der Betonpier, die sonst den Schwimmsteg hält.


 

Endlich - nachdem wir schon mehrfach "Bisse" hatten, die aber nicht eingeholt werden konnten, und wir schon nach der Sichtung einiger ziemlich großer Gelbflossen-Thune in Knidos ganz "wepsig" waren, hat es geklappt! 
Eine Makrele - was hier so klein aussieht, hat ganz schön gezappelt, und wog 1,1 kg! Feinstes Fleisch!!!

Makrelenalarm
Das Tolle war eigentlich, daß wir nach wochenlang vergeblicher Schlepperei ein Gebiet gefunden hatten, in welchem es vor Makrelen nur so wimmelte - wir fuhren gerade über eine Flachstelle mit nur 7 m Wasser, und ich hatte die lange Schleppleine mit Wobbler sowie eine relativ kurze Leine mit 7 Federködern und einem Blinker eingeschlauft draußen. 

Plötzlich: ein Biß...aber weg, noch einer, wieder weg...und so ging es, bis ich die Schnur hereinholte....alle Federköder UND der Blinker waren weg - die Schüre aus den Schlaufen gerissen....ich hatte den Jig in Symi bei einem Fischerladen gekauft, und die Festigkeit der Verbindungen nicht überprüft....selbst schuld!

Prinzessin
 

Zum Glück hielt unser Wobbler, und so kamen wir in den Genuß dieser beiden leckeren Makrelen mit insgesamt 2,5 kg (gewogen!), die wir abends mit etwas Gemüse zu dritt aßen...nach insgesamt 15 Makrelefilets konnte keiner mehr "papp" sagen...
 
 
 

Ob da eine verzauberte Prinzessin rauskommt...?

 

Skipper freut sich

Da freut sich der Skipper samt Crew (im "Off"!)
 

2 leckere Makrelen
Und es war die Pfanne zu klein...

Nach diesem ereignis- und fischreichen Törn kehrten wir sehr erholt und zufrieden wieder nach Marmaris zurück

Netsel Marmaris Marina

 

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