Türkei & Griechenland SY
Flexen Hex´n Türkei
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Wozu braucht man eigentlich einen Skipper?Man
kann eine Yacht "bareboat" chartern,
also eine "Selbstfahreryacht", die
keinen Skipper hat. Der Skipper trägt die volle Verantwortungfür
Leib und Leben der Crew und einen sehr hohen
Vermögenswert, und das 24 Stunden am Tag, und
erhält immer (!) eine eigene Kabine. Mit fremden
Leuten zu segeln ist für einen verantwortlichen
Skipper "Arbeit" vergleichbar einem Reiseleiter,
und kein verkappter Urlaub. Skipper ist nicht gleich Skipper!Für
Außenstehende und Neueinsteiger
in die "Segelszene" ist es sehr schwierig,
einen Unterschied zwischen den diversen Mitsegel-
und
Kojencharterangeboten zu erkennen, und somit
festzustellen, ob ein Skipper qualifiziert
und erfahren und
der geforderte "Preis" dem
jeweiligen Angebot entspricht, also fair ist.
Man kann Kojencharter für 150 oder für
950 €/Woche
bekommen. Was sind das eigentlich für Leute, die man als Skipper engagieren kann?Da
gibt es Aussteiger, die ihren Lebensunterhalt
als Skipper auf eigenen oder fest gebuchten
Yachten bestreiten, Rentner, die happy
sind, wenn sie
die tägliche Langeweile und Einsamkeit
mit Gästen an Bord auflockern können. Man sollte also bereits im Vorfeld die (nautischen) Qualifikation, das (wenn gewünscht) intellektuelle Niveau, Sprachkenntnisse, die Revierkenntnis und das Alter des Skippers bzw. Skipperpaares abfragen, und sich fragen, ob man seinen Urlaub mit dieser Person auf engem Raum verbringen möchte. Ein "professioneller" Skipper für Kojencharterder von einer Charterfirma vermittelt wird, sollte die Sprache seiner Gäste zumindest rudimentär beherrschen und/oder english sprechen, sehr gute Revierkenntnis besitzen, die Yacht und Charterbasis besser kennen, als von gerade mal einem Samstagseincheck vor Ort, und gegenüber dem Vercharterer offengelegt haben, daß er Kojencharter fährt. "Liveaboards"nennt
man Leute, die auf ihrer eigenen Yacht leben. Manche Yachten klappern - wie ein Linienbus - die ganze Saison immer dieselbe Strecke abWährend sich dabei schnell beim Skipper(paar) eine gewisse "Saisonmüdigkeit" einstellt - man ist ja ständig, ohne freien Tag mit fremden Leuten immer auf derselben Strecke unterwegs - hat ein Anbieter mit variablen Routen sicherlich auch selbst mehr Spaß am jeweiligen Törn und zeigt Ihnen ausgefallenere Plätze, Buchten und Lokalitäten! Kojencharter man kann als Einzelperson oder
Paar einbuchen, und mit anderen Segelbegeisterten
einen Törn
macht, neue Leute kennenlernt. Klären Sie auch unbedingt die Altersstruktur der Crew Ihres geplanten Törns - es nervt ungemnein, wenn die eine Hälfte abends um 9 im Bett verschwindet, während Sie vielleicht noch etwas das örtliche Nachtleben erkunden wollen, dafür aber morgens um 6 schon abgelegt werden soll (die anderen haben ja ausgeschlafen...)!!! Wenn Sie als Kojenchartergast einbuchen, lassen Sie sich die anderen bereits fest gebuchten Teilnehmer/innen von Ihrem Kojenanbieter bereits vorher benennen. Nehmen Sie per email oder telefonisch oder persönlich Kontakt auf, um sicher zu sein, daß Ihr Segeltörn ein schönes Gruppenerlebnis wird, und kein verunglückter, weil ungewollter 2-Crew-Honeymoon-Horrortrip! Wenn Sie sichergehen wollen, suchen Sie sich mehrere Mitsegler/innen möglichst selbst zusammen, und buchen Sie gemeinsam eine Yacht, suchen Sie gemeinsam nach einem für Ihre Wünsche passenden Skipper. Die paar Euro mehr lohnen sich - es ist Ihr Jahresurlaub, da sollten Sie nicht am falschen Platz sparen! Und natürlich die maximale Belegung einer Yacht ist wichtig:es kann Spaß machen, auf einer 12m-Yacht mit 10 Leuten zu hausen, aber mit zunehmendem Alter - so die Erfahrung - wächst das Bedürfnis nach mehr Platz und Bewegungsfreiheit an Bord, und dann sind halt 4-5 Gäste (je nach eigener körperlichere Konstitution) + Skipper, also maximal 6-7 Personen auf 12m eine durchaus ausreichende Belegung. Das wiederum kostet natürlich für den Einzelnen mehr. All das ergibt einen individuellen Charterpreis, der nicht direkt vergleichbar ist. Auf engem Raum auf hoher See - ist das nicht problematisch?Die
häufig (meist von Landratten!)
kolportierten Dramen auf See sind selten, aber
es ist umgekehrt auch ein sozial erwünschtes Märchen,
daß Leute unvoreingenommen aufeinander zugehen
und dann sozial kompetent miteinander umgehen! Die Dauer des Törns aus
obigem Grund buchen viele nur 1-wöchige
Törns,
und verpassen dabei das, was eigentlich den
Reiz des Segelns, vor allem "Buchten bummelns"
ausmacht: man kann in Ruhe und ohne Zeitplan
mal "herumschippern" und sich auf
Land und Leute einlassen. Wer nur eine Woche
Zeit hat,
beschäftigt sich leider schon wieder ab
Dienstag oder Mittwoch mit seiner Heimreise. Nun ein paar Worte zur YachtEin Mitsegelanbieter betreibt eigentlich ein schwimmendes Sporthotel. Daher gibt es in allen Ländern gesetzliche Regelungen, was die Mindestanforderungen sind, wenn man "zahlende Gäste" an Bord nimmt. Oft braucht man eine Lizenz, Sicherheitsausrüstungen wie Schwimmwesten, Feuerlöscher, Rettungsinsel usw., müssen vorhanden sein und werden regelmäßig überprüft, und auch Gebühren werden fällig. Das scheint vordergründig nicht so wichtig zu sein, aber andererseits ist es schon ein besseres Gefühl, wenn man auf dem weiten Meer segelnd, weitab vom festen Land, das maximal mögliche Sicherheitsniveau hat. Einem "Seelenverkäufer" wollen Sie
sicherlich nicht aufsitzen: abgelaufene
Wartungsintervalle bei Rettungsinseln, fehlende
Feuerlöscher,
zu wenig
Schwimmwesten sind dabei genauso wichtig, wie
der allgemeine Zustand der Yacht! Eine Fahrtensegleryacht hingegen
ist wohl eher auf die Bedürfnisse des
(darauf lebenden) Skipperpaares eingerichtet,
als für
fremde Gäste, und es kann schon ein
sonderbares
Gefühl
entstehen,
wenn
man als "Gast" an Bord Mühe
hat, die vorhandene Bordordnung nicht durcheinanderzubringen...
wer z.B. einen Törn machen möchte,
um später
selbst als Skipper auf gecharterten Yachten
zu segeln, der wird auf einer sehr speziell
ausgerüsteten Eigneryacht meist exotischer
Werften wenig praxisbezogenes lernen können,
denn moderne slupgetakelte Kunststoffcharteryachten
verhalten sich halt völlig anders, als
Stahlschiffe oder
Langkieler mit 2 Masten und ohne Rollanlagen! Was für eine Yacht soll ich wählen? Es werden wahre "Glaubenskriege" darüber
geführt, ob die eine oder andere Marke
besser oder schlechter ist, und warum.
Vor allem die
Anbieter der billigeren Yachten haben da
lange Argumentationslisten. Für
den Erstmitsegler auf Schnuppertörn ist
die Frage des Yachttyps zweitrangig, vor allem,
wenn
ein
Skipper
mit dabei ist. Sicher ist es auch ein Unterschied, ob der Eigner eher "praktische" Beweggründe bei der Ausstattung seiner Yacht hat, oder auch Wert auf "ästhetische" Aspekte legt - Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Charterpreise
sind meist keine Endpreise. Skipper können zu Tagespreisen
zwischen 100 und
250 € / Tag +
Verpflegung
zu jeder beliebigen
Yacht dazugebucht
werden, bzw.
sofern
ich selbst Zeit habe,
und Sie das
wünschen,
kann
auch ich mit Ihnen
als Skipper segeln
(nur Türkei
und Griechenland). Tel. +49 8166 99 00 8 0 ggfls. lange klingeln lassen, evtl. wird auf´s Handy weitergeleitet(kostenfrei für Anrufer!) Yachten finden Sie hier |
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